Michael Moore already has rock star status in Germany. Tomorrow his documentary film ‘Fahrenheit 9/11’ opens in Germany. Judging from this review by Daniel Kothenschulte in the Franfurter Rundschau, the film should be a monster hit in Germany, just as it was in the US and UK. Kothenschulte sees Moore as “the real Disney>”
Ja, Moore ist nicht nur ein Filmemacher, er ist ein Filmkünstler, wie schon die Ouvertüre zeigt. “Vielleicht war alles ja nur ein Traum”, raunt Moore mit der sanften Stimme des Wolfs im Kreidegeschäft darüber märchenhaft verlangsamte Fernsehbilder. Vier Jahre sind sie alt und illustrieren einen Wahlsieg, der nicht sein sollte: Al Gore steht da, gefeiert für seinen als sicher verkündeten Sieg im Kreise prominenter Freunde. “Seht, da steht Ben Affleck. Und da ist der Mann aus Taxi Driver. Ach, und auch Little Stevie Wonder ist dabei.” Große Kinobilder, viel zu schade für den Bildschirm. Die Freude in den Gesichtern bedürfte kaum der Kommentierung. Es ist wie der Anfang von Titanic. Die Szenen, in denen das unsinkbare Schiff den Hafen verlässt. Wenn man nur die Zeit zurückdrehen könnte.
