Angry Young Men

by David VIckrey
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It has been a while since I checked in on the neo-fascist weekly Junge Freiheit, but it is always interesting to see what it happening in the völkisch scene. This week the paper does not disappoint, since it includes an interview with Professor Gunnar Heinsohn with the provocative title "Ghettoschlachten wie in USA(Ghetto Wars like in the USA).  Professor Heinsohn has one rather simple theorie: nations that have a "youth bulge" are doomed to increasing violence and economic decline. Germany, in particular, is doomed, according to Professor Heinsohn.  The "ethno-Germans" are not breeding enough, and this will have disasterous consequences; they will be displaced by uneducated immigrants who – due to their relative poverty – will produce more and more children:

Die Ethnodeutschen sind überwiegend qualifiziert und konkurrieren – ob Männer oder Frauen – um attraktive Positionen. Wer Zeit für ein Baby investiert, verliert diese für lebenslanges Lernen und den Abbau von Streß. Deshalb tendiert die Geburtenzahl pro Frau auf ein Kind. Das ist einer emotionalen Sehnsucht geschuldet, die das ökonomisch gebotene Verhalten aber nur kurzfristig aushebeln kann. Die Migrationsdeutschen sind überwiegend unqualifiziert, so daß die meisten um Spitzenjobs gar nicht konkurrieren können. Für sie werden die finanziellen Gebäranreize des Staates attraktiv. Die prämieren geringes Einkommen bzw. relative Armut, die nur mit immer neuen Kindern aufrechterhalten werden kann, Deshalb liegen die Migranten bei den Neugeborenen schon doppelt so hoch. Schreibt man diese Politik fort, dann werden in 20 Jahren schon über 60 Prozent aller Kinder bei den Bildungsfernen bzw. im Hartz-IV-Archipel aufwachsen. Aufgrund unserer sozialhilfegesteuerten Vermehrung bekommt die Prognose Ihrer Frage bis 2050 also auch ohne weitere Zuwanderung Recht.

So far, there is not much original in Heinsohn’s theory; charlatans like Mark Steyn have made $$millions with their populist doomsday scenarios of the demographic time bomb in Eurabia. What is original with Heinsohn is his theory of how the youth bulge results in a surplus of young men. Young men – especially well-nourished young men – become frustrated in their ambitions, since the well-paying jobs are all occupied by highly-educated ethno-Germans.  They find an outlet for their frustration in violence.

Die Konfliktursache bei „Youth Bulge“ ist sehr simpel: Anspruchsvolle Positionen können nicht so schnell vermehrt werden wie Brot, Lesebücher und Impfstoffe. Die drei oder vier Söhne einer Familie haben zu essen, gehen zur Schule und werden medizinisch versorgt. Nach der Pubertät bleibt nicht der Hunger nach Brot, sondern nach akzeptablen Positionen ungestillt. Überzähligkeit kombiniert mit relativem Wohlstand liefert mithin die Voraussetzung für die typischen sechs Wege, die eingeschlagen werden, wenn aus elterlich versorgten Knaben junge Männer werden, die eine eigenen Position erkämpfen müssen: 1. Abwanderung, 2. Kriminalität, 3. Aufstand oder Putsch, 4. Bürgerkrieg oder Revolution, 5. Ermordung oder Vertreibung von Teilen der eigenen Bevölkerung und 6. grenzüberschreitender Krieg.

Heinsohn doesn’t really deal with the young women – who comprise 50% of the youth bulge. Presumably they are too busy having babies – contributing to the next youth bulge – Or perhaps it is simply a function of testosterone.  To his credit, Heinsohn dismisses the role of Islamic-extremist ideology: that may be the current pretext, but Heinsohn sees the pattern of violent young male surplus throughout history, from 17th century England to, yes, young black males in American urban ghettos. Others have pointed out that there are demographic developments around the world that would seem to refute Heinsohn’s theory.  China, for example, has an enormous youth bulge, but does not exhibit the same instability. Heinsohn would no doubt point to the one-child-per-family regulation and the rapid economic growth as mitigating factors. Still, there are other examples – from Brazil, to India, to Indonesia that cast doubt on Heinsohn’s sweeping generalizations.

Heinsohn sees North America as the dominant power for the next half-century, since it attracts educated immigrants who contribute to its economic dynamism.  This dominance will also exacerbate the decline of Europe, since highly ambitious Germans will emigate to the US and Canada to escape the inexorable increase of violence. What Heinsohn fails to account for here is the huge increase in illegal, low-skilled,  Hispanic immigrants – somewhere between 10 and 15 million – with the accompanying surplus of young men.  We have not seen them as a disruptive force; if anything, they are a hardworking, rather conservative group that contribute to the country’s economic growth.

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Lale August 10, 2007 - 5:57 am

Wie weit links muß man eigentlich stehen, um die Junge Freiheit “neofaschistisch” zu nennen? Alleine durch diese unseriöse Einleitung torpedieren Sie ja schon einen vernünftigen Diskurs über die Thesen Heinsohns, der diese übrigens zunächst in “Die Zeit” veröffentlichte. Ist die jetzt auch “neofaschistisch”?

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erphschwester August 10, 2007 - 8:11 am

vielleicht ist es keine frage von LINKS oder RECHTS, sondern eine frage der seriosität? und zwar nich die der JF, sondern des autors selber.
der nämlich wird zuweilen zwar als höchst inspirierend empfunden, aber auch als durchaus fragwürdig. so muß der ehrlichkeit halber erwähnt werden, daß seine these tatsächlich von etlichen nicht-rechts-zeitungen besprochen, dort aber auch sehr kritisiert wurde.
zum beispiel wirft man ihm vor, daß eine these dann schon auch allgemeingültigkeit besitzen muß, er aber die bevölkerungsentwicklung in asien vollkommen aussen vor läßt. die würde nämlich in seine theorie nicht passen.
wissenschaft zeichnet sich jedoch dadurch aus, daß ich nicht die beobachtungen der realität meiner theorie anpasse, sondern eine theorie aus den beobachtungen entwickele.
ein ähnliches problem hatte herr heinsohn ja auch mit dem “erfundenen mittelalter”.

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David August 10, 2007 - 8:28 am

Nicht ich, sondern der NRW-Verfassungsschutz hat JF as “rechtsextrem” bewertet…

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antonymous August 10, 2007 - 9:46 am

In my opinion Heinsohn really has a screw loose: he’s one of those who would very much require psychological counseling to overcome his emotional trauma and false guilt for something he did not have a part in. It’s quite exemplary for a certain school of thought, but he takes it one step further with his fantasy of an ultra-holocaust being necessary to stop “evil”.
I did read his booklet “What is Anti-Semitism”. It’s thesis is baked together from some basic historical facts about judaism and many glaring omissions that effectively make up an almost mythological story. Needless to say, the conclusion of “what is anti-semitism” is again the youth bulge, and “the West” will have to cull those uncounted millions of uncivilized heathen to prevent the perpetuation of his nutty version of “anti-semitism”.

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KMJ August 10, 2007 - 11:25 am

Hab’ ich gestern in den Asia Times gefunden : …The print media, in particular the weekly Die Zeit, the flagship of German neoconservatives, and Der Spiegel, the middlebrow infotainment weekly, ….. Das stimmt leider ‘imho’.

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Lale August 10, 2007 - 6:37 pm

@David
Sie schreiben: “Nicht ich, sondern der NRW-Verfassungsschutz hat JF als “rechtsextrem” bewertet…”
Möglicherweise ist Ihnen entgangen, daß der NRW-VS mit dieser Einschätzung bereits vor 2 Jahren vor dem Bundesverfassungsgericht mit Pauken und Trompeten verloren hat. Die Junge Freiheit wird in keinem einzigen Verfassungsschutzbericht unter rechtsextrem subsumiert. Es ist schade, daß man sich jetzt erst darüber rumstreiten muß, da ich eigentlich viel lieber über die Thesen Heinsohns diskutieren würde. Korrigieren Sie doch bitte diese unseriöse Einleitung, respektive die Attributierung der Jungen Freiheit. Danke. 🙂
Zu Heinsohns These youth bulg:
So abwegig finde ich die nicht, zumindest wenn man sie nicht als monokausale Erklärung für (Bürger-)Kriege nutzt.
Auch das Zitat aus dem JF-Interview: “Nicht die Religion radikalisiert die jungen Männer, sondern die jungen Männer die radikalisieren die Religion” finde ich einen bemerkenswerten Einwurf in die etwas überkochende Islamismusdebatte. Ich sollte vielleicht dazu sagen, daß ich selber türkischestämmige Muslima bin und das Thema für mich schon aus persönlichen Gründen relevant ist. Zurück zu youth bulg: Neben den empirischen und historischen Betrachtungen Heinsohns aus denen er Belege herleitet, kann ich auch aus meiner ganz subjektiven, persönlichen Erfahrung sagen: Da ist etwas dran. Es ist in meiner Verwandschaft in der Türkei schon so, daß gerade in den Gebieten in denen es wenig Arbeit gibt, Neffen und und Cousins sich deutlich eher einem radikalem Islam verschreiben. Ein wenig erinnert mich das an die Diskussion die Schirrmacher in der FAZ in bezug auf die NPD Erfolge in Vorpommern angefacht hat. Junge Männer ohne große Jobaussichten und im Verhältnis 80 Frauen auf 100 Männer. Klar, daß da einige etwas abdrehen.

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Axel August 11, 2007 - 12:48 am

Ich würde Heinsohns Erklärungsansatz als “interessante intellektuelle Provokation” beschreiben. Selbstverständlich weiß er genau um die provokativen Wirkungen seiner Thesen und vermutlich bereitet ihm das auch eine ziemliche Genugtuung. Auch andere in die Jahre gekommene Intellektuelle, die in jungen Jahren zumeist politisch eher links standen, hatten zumindest bis zum offensichtlichen Fiasko des Irak-Krieges ihre helle Freude daran, sich über die dekadenten “verweiblichten” Europäer und die ach so “männlichen” Amerikaner auszulassen. Es macht halt immer noch tierischen Spaß, zur intellektuellen Avantgarde zu gehören, und wenn die deutsche Bevölkerung inzwischen eher liberal und pragmatisch-“pazifistisch” geworden ist, dann muss es diesmal halt die konservative-rechte Ecke sein, aus der man den langweiligen Spießern seine Überlegenheit demonstriert. Mir fallen da spontan Leute wie Karl Otto Hondrich oder Herfried Münkler ein, letzterer wurde einmal wegen seiner ständigen Medienpräsenz und ach so brillanten Kriegs-Kommentaren treffend als der “Günter Netzer der modernen Kriegsführung” bezeichnet.
Im Gegensatz zu so einem Dilettanten wie Mark Steyn (von Hause aus übrigens Musikkritiker!), der keinerlei Ahnung von Demographie und empirischen Zahlen hat, sind Heinsohns Ausführungen allerdings durchaus interessant, weil er fachlich etwas zu sagen hat. Ich teile einen Großteil seiner Schlussfolgerungen nicht, aber es wäre genauso unsinnig, den demographischen Einfluss auf Konflikte völlig zu leugnen. Soldaten sind nun einmal fast immer sehr junge Männer und wenn es die nicht gibt, können auch keine klassischen Kriege mehr geführt werden. Wir erleben jetzt schon nach Meinung einiger Kriminologen in Deutschland die Folgen einer gealterten Gesellschaft. Die Verbrechensraten in bestimmten Bereichen sinken, weil sich nun einmal 60-Jährige eher schlecht als Bankräuber und Entführer eignen. Dass Heinsohn in seinem Buch immer mal wieder offen und versteckt die Monokausalität seiner Geschichtserklärung relativiert, versteht sich von selbst.
Sein Buch “Söhne und Weltmacht” ist übrigens als legales (!) PDF im Netz verfügbar. Wenn hier schon ein Link auf die “Junge Freiheit” gesetzt wird, dann gebe ich mal ohne schlechtes Gewissen die Seite des Verlages an, auf der man es sich herunterladen darf:
http://www.pdf4ebook-verlag.de/ShneundWeltmacht.html#Zweig4

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David August 11, 2007 - 5:39 am

@Axel,
Thanks for the link to the book; unfortunately “Sons and World Power” has not been translated into English.
Here is a link to a good FT article on Heinsohn’s theory:
http://www.ft.com/cms/s/652fa2f6-9d2a-11db-8ec6-0000779e2340.html
I happen to be a member of the greatest “youth bulge” in American history – the Baby Boom generation. Instead of starting a war, we managed to end one. In fact, it was a great time to be a young and male. Do you recall the slogan “Make Love not war”?

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antonymous August 11, 2007 - 12:54 pm

Alors, on fait le point:
– an ultra-holocaust of 100 million people has been officially announced as part of the Zionist and Imperialist designs for the world.
– The “Fincancial Times” calls this “worthy of honest intellectual examination”, an anonymous visitor to the site expressed almost exactly the same sentiments
– The most interesting evaluation of the proposed ultra-holocaust comes from an “ex-muslim woman” who has just happened to stroll by…
David, you’ve got a lot of interesting friends in the shadowy background 😉

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Axel August 11, 2007 - 5:39 pm

@antonymous,
I called Heinsohn’s argumentation “interesting intellectual provocation” in the sense of “it’s worth appropriately dealing with his ideas and pointing out the evidently weaken aspects”. In my opinion, this isn’t the case for Mark Steyn’s absurd statistical mockery. His empirical claims are easy to refute.
Sometimes, authors create and frame a general political debate with their ideas, catch phrases and proposed explanations, regardless of the validity which is mostly debated in rather arcane journals or inside the academic ivory tower. Samuel Huntington is a good example for this phenomenon because, today, everyone – politicians, journalists and the politically interested man on the street – is automatically thinking and arguing in terms of a “clash of civilization” when it comes to Islam. Huntington himself later relativized and retracted some of his original ideas and arguments but this was little-noticed in public.
@David,
good point. I think a rather uncontroversial argument of Heinsohn is the emerging problem of not having enough positions with prestige and standing to provide. This is a social problem and there are many different social strategies possible to deal with. So the general question is: What alternatives to military heroism to wrest a position of respectability can a society offer?
But I don’t want to appreciate Heinsohn too much, there are enough extremly problematic aspects and questionable empirical findings in his book.

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antonymous August 11, 2007 - 6:42 pm

Yes, “Axel”. Neo-Nazis and Zionists are desperately looking for a more European ideologue as they see their project sinking.
Mark Steyn is a racist buffoon who’s so backward and anti-european he can only exist in the US, he’d be jailed in a civilized country. Maybe Heinsohn’s trick to talk of genocide as something as natural as afternoon tea can do it, what you think? After all, this can provide the much wanted “Schlussstrich” to the German fascists, too. Simple Holocaust downplaying doesn’t seem noteworthy at all anymore.
After all, the Neo-Nazis and Zionists have pretty much destroyed our democracies by now. Britain and the US are already fascist, a völkisch German pseudo-scientist could make a good European propaganda figure, what you think?

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