Karin Struck is Dead

by David VIckrey
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struck

Literaturwelt reports that the writer Karin Struck has died at the age of 58:

Am Montag, 6. Februar 2006 um 4.55 Uhr starb die Schriftstellerin Karin Struck in ihrer Wohnung in München. Die Autorin von vierzehn Romanen, einem Dreh- und einem Sachbuch sowie Essays und Erzählungen kämpfte bis zuletzt gegen den Krebs.

(…)Ob beim Thema Geschlechterkampf, Drogensucht oder Sex, Vater-Tochter-Konflikt, Politik oder Religion. Karin Strucks Leben und Werke sind geprägt von der Suche nach Heimat, dem Kampf gegen die Einsamkeit einer Entwurzelten und der Unmöglichkeit der Liebe. Ihr Stil, von so manchem Kritiker als formlos empfunden, divergiert zwischen Subjektivität und Entfremdung, zwischen Nähe und Distanz, zu sich zum Modell, zum Text. Ihre Kaiserdisziplin war ihr Tagebuch, die Fundgrube, aus der sie für ihre Werke schöpfte. Karin Struck war unbequem und als Mensch nicht immer einfach, eine ewige Rebellin, die sich immer engagierte, oft zwischen die Stühle stellte, auch dann, wenn sie gegen Windmühlenflügel kämpfte. Das war ihre Größe und ihre Tragik, im Leben wie im Werk wie im Glauben.

I read Klassenliebe when it appeared back in the seventies, and met Karin Struck at a reading in Boston when she was still a literary sensation.  I was taken by her beauty, but her prose didn’t speak to me:  her highly subjective ‘feminist confessional" style didn’t seem "radical" enough to me at the time. But looking back, what could be more "radical" than showing how class relationships can imperceptively infect entire domains of human subjectivity and damage a love relationship? I never read anything else by her, and she faded from sight.  I therefore missed her more controversial second act: as the mother of four children she never got over the fact that she had aborted a fifth. With the zeal of converted sinner she became an anti-abortion activist.  She made very few friends with her crusade, and even her children became estranged by her fervor:

"Sie war in der Sache sehr hart", sagt ihre Tochter Sarah Ines Struck. "Sie hat nicht verstanden, dass sie andere damit verletzt. Für uns Kinder war das nicht einfach." Dass sie sich, wie die Tochter berichtet, bis zu ihrem Tod weigerte, Morphium zu nehmen, zeigt ihre Schonungslosigkeit sich selbst, aber auch anderen gegenüber.

Hella has a nice post on Karin Struck and the courage she displayed in speaking some uncomfortable truths.

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