Lots of press this morning about Arnold Schwarzenegger’s prime-time speech last night at the Republican National Convention. The Austrian press is naturally proud of its native son and his spectaculat success in America. “Arnold steals the show,” was a common reaction. But the Web site of the Tiroler Tageszeitung has published a review that also points out the downside of Arnold’s stardom – at least in terms of Austrian pride. Schwarzenegger turned his back on the “socialism” he experienced in Austria to seek his fortune in the ‘land of unlimited opportunity.’
Dabei präsentierte Schwarzenegger seine alte Heimat als düsteres Gegenstück zum Amerika der unbegrenzten Möglichkeiten. Die Angst des steirischen Buben am Checkpoint vor den sowjetischen Besatzungstruppen und seine Ablehnung des “sozialistischen Landes Österreich” nach dem Abzug der Sowjets prägten das von Schwarzenegger gezeichnete Österreich-Bild. Nach seiner Emigration in die USA habe ihn dann Richard Nixon davon überzeugt, dass er selber Republikaner sei, der Wahlkampf des Demokraten Hubert Humphrey hingegen habe ihn an den “Sozialismus” in Österreich erinnert. Vermutlich meint Schwarzenegger damit die Sozialdemokratie, denn “sozialistisch” war Österreich ja nie.
If the reaction of the Austrians is bipolar, the German press is blunt in describing the orchestrated schizophrenia of the RNC. The Sueddeutsche Zeitung labels Arnold the “moderate figleaf” But the best reporting is in Der Spiegel where Marc Pitzke exposes the “Jekyll and Hyde” aspect of the RNC. Pitzke juxtaposes the hopeful, upbeat message of Schwarzenegger with a glimpse behind the scenes of a Newt Gingrich rally. Gingrich has a much darker vision for America:
Und damit sich das auch weiter zu ihren Gunsten bewegt, warnt Gingrich vor einer Zukunft ohne Republikaner: “Die Wahl ist nicht zwischen Krieg oder Frieden, die Wahl ist zwischen Krieg oder etwas viel Schlimmerem.” Seine apokalyptische Vision ist die einer Nation, die von der “säkularen Linken” zerstört werde: Überrannt von Immigranten, die nicht wüssten, “wie man Amerikaner ist”; regiert von gottlosen Gerichten; ruiniert von neuen Wirtschaftsriesen wie China.
Doch Gingrich hat ein Gegenrezept: “patriotische Erziehung”, verbindliches Schulgebet, öffentliche Zurschaustellung der zehn Gebote, Beurlaubung” von Richtern, “die nicht wissen, was sie tun” – und einen Terror-Weltkrieg “bis 2070 oder noch länger”.
Will the American voters be able to see through the clever facade?
