Traveling in China, Joschka Fischer had harsh words for Beijing’s record on human rights. In a tense meeting with his Chinese counterpart, Fischer also demanded religious and political freedom in Tibet:
Mit ungewöhnlich deutlicher Kritik an der chinesischen Menschenrechtspolitik hat der deutsche Außenminister Joschka Fischer Unmut in der Volksrepublik ausgelöst. China sei in dieser Frage ‘unglücklich’ mit der Haltung des Westens, sagte Außenminister Li Zhaoxing nach einem Treffen mit Fischer in Peking. Auch bei 1,3 Milliarden Einwohnern habe China große Achtung vor den Menschenrechten jedes Einzelnen. Fischer hatte Defizite bei den Menschenrechten kritisiert und China zur friedlichen Lösung der Konflikte mit Taiwan und Tibet aufgerufen. – Fischer traf auch mit Regierungschef Wen Jiabao zusammen. Wen sagte nach Angaben aus deutschen Delegationskreisen, China unterstütze die Bestrebungen Deutschlands nach einer größeren Rolle bei den Vereinten Nationen. Einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat erwähnte er nicht.
Spiegel On-Line interpreted Fischer’s frank comments as a conscious effort to distance himself further from Gerhard Schröder
