Rolf Hochhuth changed the way we look at history with his ground-breaking play Der Stellvertreter (The Deputy). Therefore I was shocked to read an interview with Hochhuth in the right-wing paper Junge Freiheit where he defends a notorious distorter of history. In the interview Hochhuth praises "his friend" the Holocaust-denier David Irving as one of the premier post-war historians:
Hochhuth: Irving ist ein fabelhafter Pionier der Zeitgeschichte, der
großartige Bücher geschrieben hat. Ganz zweifellos ein Historiker von der
Größe eines Joachim Fest. Der Vorwurf, er sei ein Holocaustleugner, ist
einfach idiotisch! Ich bedauere sehr, daß es die Stadt Dresden nicht für
nötig befunden hat, ihn als Ehrengast zu den Feierlichkeiten am Sonntag
einzuladen, nachdem er sich – mit nur 23 Jahren! – mit dem grundlegenden Buch
„Der Untergang Dresdens“ als erster diesem Kapitel gewidmet und so viel für
dessen Aufarbeitung getan hat.
The sordid background to Irving – who once said that more people died smoking Reemtsma cigarettes than in ten Holocausts – has been covered in by Ricahrd Evans in his book Lying About Hitler: History, Holocaust, and the David Irving Trial .
I wasn’t the only one shocked by the Junge Freiheit interview. The Tagesspiegel followed up with Hochhuth to see if he had been misquoted. Hochhuth admitted that he hadn’t known about the questionable political orientation of Junge Freiheit, but he stands by his assessment of Irving.
Gegenüber dem Tagesspiegel bekräftigt Hochhuth seine Parteinahme für
Irving. Dieser sei „sehr viel seriöser als viele deutsche Historiker“,
sagt der Schriftsteller am Freitag in Berlin. Dass Irving nicht in
Deutschland einreisen darf, führt Hochhuth auf „Verleumdung“ zurück.
Und er betont: Erst vor 14 Tagen habe er mit Irving telefoniert.
Kritisieren will Hochhuth nur, dass Irving eine Zeit lang „dem Wahn
aufgesessen“ sei, Hitler habe bis Oktober 1943 nichts von der
Judenvernichtung gewusst. Doch Hochhuth bleibt dabei: „Irving ist ein
ehrenwerter Mann.“ Der Schriftsteller sagt, er habe nicht gewusst, was
für eine Zeitung die „Junge Freiheit“ sei. Das Interview habe er in
seiner Wohnung gegeben. Von dem Haus sieht man auf das
Holocaust-Mahnmal. „Das ist bedrückend“, sagt Hochhuth
The interview and the controversy is a major coup for Junge Freiheit, which seeks to legitimize itself through its interviews with mainstream intellectuals and politicians. But what about Hochhuth? Will his plays continue to be performed after these comments become widely known? This is a sad ending for one of the great dramatists of our time….

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Dramatischer Dramatiker
In einem Interview zeigt der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth Bewunderung für den Holocaust-Leugner David Irving. Hochhuth: “Irving ist ein fabelhafter Pionier der Zeitgeschichte, der grossartige Bücher geschrieben hat.”
“Rolf Hochhuth verteidigt H…
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